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Erläuterung der Datenformate „Long“ und „Wide“

In diesem Tutorial werden die Unterschiede zwischen „langen“ und „breiten“ Datensätzen sowie deren Vor- und Nachteile erläutert.

Veröffentlicht am 6. Mai 2026
1. Breites Datenformat

In diesem Beispiel haben wir ein breites Datenformat. Pro Datum gibt es eine Zeile, und jede Kennzahl hat hier eine eigene Spalte. Die Vorteile eines breiten Datenformats liegen in der guten Lesbarkeit, ähnlich wie bei einer Tabellenkalkulation, was für einfache, statische Diagramme mit wenigen Kennzahlen von Vorteil sein kann. Das breite Datenformat hat jedoch auch Nachteile: Bei größeren Datensätzen mit Dutzenden einzelner Wertespalten kann es sehr unübersichtlich werden, und es kann sehr schwierig sein, mit diesem Format Filter zu erstellen oder Diagramme anhand von Kategorien farblich zu kennzeichnen.

Wide Data Format
Wide Data Format
2. Langes Datenformat

Und dies ist derselbe Datensatz im „Long Data“-Format. In diesem Format besteht jede Zeile aus einem Datum-Metrik-Paar, wobei der Name der Metrik in eine Kategoriespalte eingetragen wird. Die Vorteile dieses Formats liegen darin, dass es sich perfekt für interaktive Diagramme eignet. Sie können nun Filter basierend auf der Kategorie erstellen und die Daten auch entsprechend farblich kennzeichnen. Dieses Format lässt sich zudem besser skalieren, wenn weitere Einträge hinzugefügt werden: Sie können die neuen Zeilen einfach am Ende anhängen. Es gibt jedoch auch Nachteile: Es ist zunächst weniger übersichtlich als das klassische, breit angelegte Tabellenformat, und je nach Anzahl der Datenpunkte kann der Datensatz sehr schnell sehr groß werden.

Long Data Format
Long Data Format

Denken Sie daran: „Wide Dater“ vermittelt Ihnen das Gefühl, mit Excel zu arbeiten, während „Long“ eher an echte Analysen erinnert. Wenn es um Interaktivität geht, ist „Long“ meistens Ihr bester Freund.